Spinalkanalstenose als Ursache für Rückenschmerzen

Dieser Begriff Spitalkanalstenose bezeichnet eine Verengung des Wirbelkanals, in dem das Rückenmark verläuft. Dadurch kann eine Reizung der darin verlaufenden Nerven hervorgerufen bzw. können diese in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Auch kann durch den entstehenden Druck auf das Rückenmark, Blutgefäße und Nerven, Rückenschmerzen entstehen bis hin zu bleibenden Nervenschädigungen führen. Ursache einer Spinalkanalverengung sind meist Alterungsprozesse.

Spitalkanalstenose Ursachen

  • Durch Verschleiß kommt es zu köchernden Umbauten an den Wirbeln, welche in den Spinalkanal ragen
    auch können sich die umliegenden Bänder durch den Verschleiß verdicken, die dann auf den Spinalkanal drücken.
  • Durch mögliche Bandscheibenwölbungen oder -vorfälle kann ein Spinalkanal auch verengt werden
    Wirbelgleiten

Stenose Symptome

Symptome entstehen langsam, über Monate hinweg, am häufigsten: Schmerzen beim Laufen einseitig
Nach einer gewissen Gehstrecke entstehen Schmerzen, aber auch Taubheitsgefühle sind möglich, die nach einer kurzen Pause jedoch wieder verschwinden

Bewegungseinschränkung in der Lendenwirbelsäule
Die Betroffenen können besser bergauf und auch die Treppen hoch laufen, da dabei der Oberkörper nach vorn geneigt wird, was wiederum den Spinalkanal erweitert und die Schmerzen lindert

Hilfe bei Stenose

Eine spinale Stenose wird je nach Einengungsgrad konservativ, durch eine Injektionstherapie, oder in schweren Fällen auch operativ behandelt.

Konservativ Stenosebehandlung
  • Physiotherapie (Bewegungstherapie, Dehntechnicken, Massagen)
  • entlastende Haltung (vermeiden Sie langes Stehen oder Sitzen)
  • Wärmetherapie (heißes Bad, Wärmflasche zur Entspannung der Rückenmuskeln)
  • Rückenschule (um zu erlernen, wie man sich rückenfreundlich im Alltag verhält)
  • Elektrotherapie: zur Schmerzbehandlung und Entspannung der Rückenmuskeln
    Orthesen
O
peration bei Spitalkanalstenose

Ist die Verengung jedoch schon wesentlich fortgeschritten, raten Ärzte zu einer Operation, was aber nur in ca. 10 Prozent der Fälle vorkommt. Minimalinvasive Techniken kommen dann meist zum Einatz.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten von Rückenschmerzen.

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